Horror
2019
Dreitägige Performance, Videoübertragung
SHIFT - beyond the binary
Horror besteht aus einer Performance, die in einem privaten Raum stattfindet, und deren Live-Übertragung in einem Galerieraum. Besucherinnen des Kunstraums können die Künstlerinnen über die Übertragung beobachten und ihnen gleichzeitig über einen ihnen zur Verfügung gestellten Hotline-Dienst zuhören, wie sie selbst verfasste Horrorgeschichten vorlesen.
Die über eine Telefon-Hotline vorgelesenen Geschichten lehnen sich an den Aufbau klassischer Horrorgeschichten an. Sie sind jedoch als Gegenerzählungen und moderne Mythen zu verstehen, in denen die weiblich gelesene Figur aus der Opferrolle heraustritt und zur selbstbestimmten Protagonistin ihrer Geschichte wird.
Die Arbeit befasst sich mit der Reduzierung eines als weiblich wahrgenommenen Körpers auf ein Bild. Dabei spielt die Arbeit mit der Verwandlung des Betrachtungsobjekts in ein Subjekt, das schließlich die Rolle einer Protagonistin übernimmt.